Rückblick: DMS und DKM 2009

Deutsche Mannschaftsmeisterschaften 2009

von Aida Amini

Dieses Jahr startete unsere erste Herrenmannschaft in der 2. Bundesliga (West) bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Neuss am 22.11.2009 und 05.12.2009 mit einer äußerst jungen Truppe. Dies war unter anderem dadurch bedingt, dass einige unserer Leistungsträger aus dem letzten Jahr fehlten. Darunter waren Stefan Tinnemann, der sich auf Grund eines Praktikums in Kanada befand, Thilo Cool, Michael Bonda und Jens Schumacher wegen ihrem Studium. Aus diesem Grund musste der Nachwuchs eingesetzt werden. „Wir sind mit den jüngsten Team angetreten, an das ich mich erinnern kann“, so Cheftrainer Jürgen Verhölsdonk. Es war sogar mit Pascal Jonek ein Aktiver des Jahrgangs 1996 dabei.

Die ständig geänderten Regelungen des DSV für die DMS haben auch dazu geführt, dass teilweise die Motivation für TOP-Leistungen nicht ausreichte. So stiegen in der 2. Bundesliga Nord sogar sieben Mannschaften, statt üblicherweise zwei ab. Insgesamt wurden sehr gute Einzelleistungen erreicht, besonders von den Nachwuchsathleten. Besonders gute Leistungen erbrachten Pascal Jonek, Dennis Schulz und Thomas Gennen. Dennoch konnte das für die 2. Bundesliga erforderliche Niveau nicht erreicht werden, sodass unsere 1.Herrenmannschaft im nächsten Jahr in der Oberliga antreten wird.

Auch bei der 1. Damenmannschaft, die an den selben Terminen in Bielefeld und Düren in der Oberliga West antrat, musste auf einige Aktive verzichtet werden. Krankheitsbedingt fehlten unter anderem Hannah Nagatz, Franziska Eser und Daria Jansen bei der Hinrunde in Bielefeld. Aber auch auf Roxanne Wieden, die aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung stand, und Vera Niemeyer, die seit dem Herbst 2009 in den USA studiert, musste verzichtet werden. So ging auch bei den Damen eine äußerst junge Mannschaft an den Start. Doch auch hier konnte trotz vieler Bestzeiten der Abstieg nicht vermieden werden. Insgesamt waren viele gute Leistungen und Bestzeiten bei den jungen Athleten dabei, die trotz des Abstieges beider Mannschaft, nicht außer Acht gelassen werden sollten.

Jan Nigl – die Nummer 6 unter den deutschen Rückenschwimmern

von Aida Amini

Bei den diesjährigen Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Essen vom 26.-29.11.09 reiste die Aachener SV’06 mit sieben Athleten an. Sieben Einzelstarts teilten sich Jan Nigl und Jan Pietschmann und zwei Staffeln sollten von Jana Schieren, Nina Falck, Hanna Nagatz, Franziska Börner und Franziska Eser bestritten werden. Bis auf eine Disqualifikation der Lagen-Staffel waren auch alle Leistungen sehr gut.

Die Freistilstaffel der Damen verbesserte sich deutlich zur Qualifikation vor 3 Wochen bei den NRW-Kurzbahnmeisterschaften und unterbot bereits jetzt die Pflichtzeit für 2010 in einer Zeit von 1:53,40. In der Lagenstaffel musste das junge Team (2x 15 Jahre, 1x 14 und 1x 13 Jahre) seiner hohen Motivation Tribut zollen und wurde wegen eines Wechselfehlers disqualifiziert.

Jan Pietschmann, ging über drei Strecken an den Start. Darunter waren 50m Schmetterling (0:26,50) , 50m Freistil (0:24,78) und 100m Lagen (1:02,03). Alles in allem konnte der 17-jährige Jan erste Erfahrungen bei diesen Meisterschaften sammeln und blieb über alle drei Starts nur wenige Zehntelsekunden über seinen persönlichen Bestzeiten. Dennoch sollte erwähnt werden, dass es hier keine Jahrgangs- sondern nur offene Wertung gibt, sodass er ebenso wie Jan Nigl z.B. in der selben Wertung geführt wird wie Weltrekordler Steffen Deibler (50 Schmetterling).

„Ein nahezu perfekter Wettkampf gelang Jan Nigl“ (Cheftrainer, Jürgen Verhölsdonk). Mit vier Strecken ging er an den Start und erreichte über alle vier Strecken das Finale. Darunter waren auch zwei Starts im A-Finale. Somit ist unser Lokalmatador nun der 6. Schnellste Schwimmer in Deutschland über seine Paradedisziplinen 100m und 200m Rücken. Dabei stellte Jan nebenbei noch fünf neue Bezirksrekorde auf über 50m Rücken (0: 0:25,36; Platz 4 im B-Finale), 100m Lagen (0:57,00; Platz 5 im B-Finale), 200m Rücken (2:00,27 ; Platz 6 im Finale) und über 100m Rücken sowohl einmal im Vorlauf (0:54,13) als auch erneut im Finale (0:53,90; Platz 6 im Finale). Besonders bemerkenswert dabei ist, dass Jan neben seinem Training derzeit auch seine Ausbildung im Bereich Verwaltung bei der Bundeswehr in Unna absolviert.




Veröffentlicht am:
15:38:55 01.02.2010 von Bernd Zimmermann

Letzte Aktualisierung
15:38:55 01.02.2010